Kompendium Technologietrends

Heutzutage sind neue Technologien in aller Munde und ihre Bedeutung für unsere Arbeitswelt nimmt stetig zu. Als Geodäten haben wir uns auf die Bereiche wie die Erhebung, Auswertung oder Darstellung unserer Umwelt spezialisiert und profitieren in diesen Tätigkeiten besonders von Entwicklungen und Technologietrends. Das gleichnamige Kompendium zur Beitragsreihe in den DVW-Nachrichten gewährt Einblick in acht aktuelle Trends, die unser Berufsfeld beeinflussen werden. Dies umfasst Technologien wie die Blockchain, das Semantic Web, KI oder die Mixed bzw. Augmented Reality, welche alle eine immer größere Rolle in der Geodäsie spielen werden. Es wird verständlich erläutert, was diese Technologien ausmacht, wie sie funktionieren und welche Möglichkeiten sie in unserem Berufsfeld bieten. Ferner wird abschließend mit dem Thema GeoScienceFiction Zukunftsvision, vom Metaversum bis zur Superintelligenz skizziert die nahe legt das spannende Zeiten auf uns zukommen.

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Leitfaden "Geodäsie und BIM" (Version 2022) veröffentlicht

Pünktlich zur INTERGEO 2022 ist der kostenfreie Leitfaden „Geodäsie und BIM“ in der Version 3.1 (2022) in einer überarbeiteten und ergänzten Version veröffentlicht worden. Der vom DVW e.V. und Runder Tisch GIS e.V. seit 2017 jährlich gemeinsam erstellte und weiterentwickelte Leitfaden fokussiert die praktische Umsetzung der BIM-Methode aus geodätischer Sicht.

Er wurde seit seiner ersten Version zur INTERGEO 2017 mittlerweile weit über 17.000-mal heruntergeladen und teilt sich in die bewährten Kapitel Grundlagen der BIM Methode, BIM in der Praxis, Handlungsempfehlungen sowie eine Produktübersicht auf. Abgerundet wird der Leitfaden durch das Thesenpapier des DVW e.V., das die Position der Geodäsie im Themenfeld Building Information Modeling (BIM) einordnet Der Leitfaden umfasst ca. 300 Seiten und ist als PDF unter https://www.dvw.de/BIM-Leitfaden.pdf als kostenfreier Download erhältlich. Daneben kann der Leitfaden auch als Printversion über https://geodaesie.info/ bestellt werden.

Vom Gestern ins Heute nach morgen – Story Maps zum Wert von Geoinformation

Unter dem Titel »Vom Gestern ins Heute nach morgen« hat der DVW e. V. eine Serie gestartet, die in schlanken und einfach zu bedienenden Webanwendungen das Interesse für Geoinformation und Geodäsie wecken und über die Aufgaben unseres Berufsstandes informieren will. Der Bedarf an räumlichen Informationen in historischen und aktuellen politischen, verwaltungstechnischen und öffentlichen Frage - stellungen ist überall vorhanden. Durch die Beispiele soll der Mehrwert von Geoinformationen gezielt aufgezeigt und das Interesse am Berufsbild ausgebaut werden.

zum Artikel im BDVI-Forum Ausgabe 02/22

DVW-Standpunkt zum Thema Digitaler Zwilling

Geodäten haben schon immer die Verbindung zwischen der realen Welt und dessen Abbild hergestellt. Zunächst durch die Repräsentation der Realität in analogen Karten und der Übertragung von Planungen in die Örtlichkeit, ab dem Ende des 20. Jahrhunderts durch die digitale Modellbildung in Geoinformationssystemen und die Übertragungen der digitalen Veränderungen in die reale (gebaute) Umwelt. Dieser permanente Regelkreis zwischen Ist- und Soll-Zustand erfährt durch die zunehmende Digitalisierung in vielen Branchen, wie das Bauwesen oder die Mobilität, eine zentrale Bedeutung.

Unter dem Begriff Digitaler Zwilling wird das digitale Abbild eines Objekts oder Prozesses der realen Welt verstanden. Im digitalen Modell lassen sich einfache bis komplexe räumliche Fragestellungen beantworten sowie Simulationen durchführen. Geschäftsprozesse werden auf Basis des Digitalen Zwillings entwickelt, optimiert und mit der realen Welt verknüpft.

Der DVW-Arbeitskreis „Geoinformation und Geodatenmanagement“ unter der Leitung von Prof. Robert Seuß hat sich mit der aktuellen Situation des digitalen Zwillings beschäftigt und einen DVW-Standpunkt zum Thema Digitaler Zwilling – From Digital Twin to Digital Built Environment veröffentlicht. Dieser Standpunkt steht als kostenfreier PDF-Download zur Verfügung.

DVW-Standpunkt veröffentlicht: Corona - Geoinformationen helfen in Krisen

Warum Geoinformationen in Krisen unterstützen können! Und wie sie helfen, gesicherte Entscheidungen im räumlichen Zusammenhang der Krisenlage zu treffen.

Geoinformationen ermöglichen eine räumliche Darstellung der Krisenlage und bieten Entscheidungsträgern eine erweiterte Perspektive. Dadurch können sowohl politische als auch strategisch-operative Entscheidungen unterstützt werden. Durch eine strukturierte Aufbereitung der Lage beispielsweise in einem Dashboard werden wichtige Kennzahlen und Bezugsgrößen für Fachleute und die Öffentlichkeit analysierbar und transparent dargestellt. Dashboards sind interaktive und frei konfigurierbare Anwendungen, mit denen Kennzahlen und große Datenmengen transparent und verständlich mit Unterstützung von Karten dargestellt werden.       

Das Robert Koch-Institut nutzt für die räumliche Darstellung der Covid-19 Infektionszahlen ein Dashboard, um Krisenstäbe und die Öffentlichkeit zu informieren. Dieses Angebot wird aktuell bis zu 170.000 Mal pro Stunde aufgerufen.

Der DVW-Arbeitskreis Geoinformation und Geodatenmanagement unter Leitung von Prof. Robert Seuß hat aufgrund der aktuellen Situation einen DVW-Standpunkt zum Thema "Corona: Geoinformation helfen in Krisen" veröffentlicht. Dieser Standpunkt steht als kostenfreier PDF-Download zur Verfügung.

Wert von Geoinformation

In unserer digitalen Gesellschaft verändern sich der Anspruch, die Verfügbarkeit und der Wert von Geoinformationen. Mit dem Wandel hin zur ubiquitären Verfügbarkeit von Internettechnologie und den technologischen Trends wie BigData, Industrie 4.0, Cloud Computing, Cloud-Services, Wearables, Internet der Dinge etc. entwickeln sich neue Chancen und Herausforderungen für die Anbieter, wie auch für die Nutzer von Geoinformationen. Darüber hinaus sorgt die Erwartung nach mehr Transparenz und Beteiligung, mit beispielsweise OpenData oder eGovernment, für zusätzliche Ansprüche insbesondere an die Verwaltungen.

Der Impulsvortrag zur Session "Wert von Geoinformation" der Intergeo Conference 2018 zeigt anhand einer Story Map eindrücklich, wie wertvoll Geoinformationen in der heutigen Zeit sind:

Link zur Story Map [LINK]

Visitenkarte "Wert von Geoinformation" [LINK]

DiGEOtalisierung

Geodätinnen und Geodäten sichern mit ihren Kernkompetenzen das Gelingen der digitalen Transformation. Der Raumbezug ist DAS verknüpfende Element in einer digitalen Welt. Der Standpunkt benennt die Geo-Kompetenz für Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Bürger. Der DVW-Standpunkt ist ein Ergebnis der Projektgruppe DiGEOtalisierung.

Link zum DVW-Standpunkt: [LINK]

Leitfaden "Geodäsie und BIM" (Version 2021)

Ausführliche Informationen zum Leitfaden "Geodäsie und BIM" (Version 2021) finden Sie hier: [LINK]

Technologietrends

Begriffe wie Blockchain oder Künstliche Intelligenz sind in aller Munde. Immer wieder werden solche Technologien auf politischer, wissenschaftlicher oder gesellschaftlicher Ebene diskutiert. In Presseberichten liest man insbesondere im Kontext der Digitalisierung oder des Datenschutzes zunehmend über diese Trends, wobei die genauen technischen Hintergründe oft wenig bekannt sind.

Was genau verbirgt sich hinter diesen Begriffen bzw. Technologien und welche Auswirkungen haben diese aktuellen und künftigen Entwicklungen auf die geodätischen Berufsfelder? Die Arbeitsgruppe „Technologietrends“ des Arbeitskreises 2 (AK2 - Geoinformation und Geodatenmanagement) beantwortet diese und andere Fragen in einer neuen zfv-Beitragsserie:

  • Mixed Reality - Die erweiterte Vermessung der Realität (Heft 3/2021)
  • Blockchain (Heft 1/2020)
  • Cloud Computing (Heft 3/2020)
  • NextGen GDI (Heft 5/2020)
  • Machine Learning (Heft 1/2021)
  • Virtual & Augmented Reality (Heft 3/2021)
  • Internet der Dinge, Edge-Computing & Cloud-Computing (Heft 5/2021)
  • Sematic Web / Linked Data (Heft 1/2022)

Weiterführende Links zu den Themen finden sich im Artikel [LINK].

 

Geodatenmanagement

Das Geodatenmanagement gewinnt in der digitalen Gesellschaft stetig an Bedeutung und hat sich in den vergangenen Jahren auch im Sprachgebrauch verfestigt. Eine inhaltliche und weithin akzeptierte Definition ist allerdings bis heute nicht erfolgt. Im Kontext internationaler Entwicklungen hat der DVW Arbeitskreis 2 – Geoinformation und Geodatenmanagement eine eigenständige Begriffsdefinition entwickelt. Auf der Grundlage dieser Definition werden die Aufgabenfelder des Geodatenmanagements in öffentlicher Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft abgesteckt, woraus sich das spezifische Anforderungsprofil an einen »Geodatenmanager/Geodatenmanagerin« (im Interesse der sprachlichen Vereinfachung »der Geodatenmanager«) ableitet. In Verbindung mit den Aufgabenfeldern lassen sich daraus wiederum unterschiedliche Tätigkeitsprofile entwickeln. Die Autoren ziehen den Schluss, dass das Geodatenmanagement ein zukunftsorientiertes Tätigkeitsfeld gerade für Geodätinnen und Geodäten darstellt.

Zusammenfassung des Artikel und PDF-Download im zfv-Bereich: [LINK]

Direkter Download des Artikels: [LINK]

Netzinformationssysteme und die Herausforderungen der Energiewende

Dieser Artikel umreißt die fachlichen Grundlagen für den Aufbau und die Nutzung von Netzinformationssystemen (NIS) in der Versorgungswirtschaft. Dies geschieht im Kontext der Aufgaben eines operativen Asset Managements. Weiterhin werden Herausforderungen an NIS, die sich aus der Energiewende ergeben, sowie die dazugehörigen Lösungsansätze beschrieben.

Zusammenfassung des Artikel und PDF-Download im zfv-Bereich: [LINK]

Direkter Download des Artikels: [LINK

Definition: "Geodatenmanagement"

Im Kontext internationaler Entwicklungen hat der DVW Arbeitskreis 2 (Geoinformation und Geodatenmanagement) eine eigenständige Begriffsdefinition zum Begriff "Geodatenmanagement" entwickelt:

  • Postkarte zur Begriffsdefinition "Geodatenmanagement" als PDF-Datei
  • Ausführliche Informationen dazu finden Sie in der zfv 4/2017 oder hier direkt als PDF-Datei